Die Anfänge in der Renaissance

Die Anfänge in der Renaissance

Die Entwicklung des Balletts ist in neun verschiedene Perioden unterteilt: Renaissance, Barock, Klassik, Frühromantik, Romantik, Russische Klassik, Ballett Russes, Ballett in Europa und Ballett in Amerika.

Die Renaissance

Die Entwicklung des Balletts hat ihren Ursprung während der italienischen Renaissance. Alles begann um das Jahr 1500 und „Ballett“ wurde zu einem beliebten Unterhaltungsmedium. Die Italienerin Katharina de Medici heirat

ete im Alter von vierzehn Jahren den König von Frankreich und machte anschließend den französischen Hof mit Ballett vertraut. Das erste offizielle Ballett hieß „Le Ballett Comique de la Reine“ oder „Das komische Ballett der Königin“. Es wurde am 15. Oktober 1581 zum ersten Mal für den Hof von Catherine de Medici aufgeführt. Die Aufführung sollte zur Hochzeit von Marguerite von Lothringen und Duc de Joyeuse aufgeführt werden. Diese erste Ballettproduktion war nicht nur teuer, sie dauerte ganze fünf Stunden. Sowohl der König als auch die Königin nahmen an der Tanzdarbietung teil.

Die ersten Ballettmeister

Die Choreografen dieser Renaissance-Schauspiele wurden als Ballettmeister bekannt und waren in der italienischen Gesellschaft hoch angesehen. Einer der frühesten Ballettmeister, Domenico da Piacenza, schrieb Tanzhandbücher, welche die Schritte der von den Bewegungen geschaffenen Figuren und Muster mit Diagrammen aufzeichneten. Weil sie niedergeschrieben wurden, konnten die Tänze an anderen Höfen in ganz Europa kopiert und ebenfalls aufgeführt werden. Als Domenico seine Handbücher schrieb, benutzte er das Wort „ballo“, um seine Choreographie zu beschreiben. Das andere italienische Wort für Tanz, „danza“, bezog sich zu dieser Zeit auf einen Tanz mit einem unveränderten Rhythmus. Da Domenicos Tänze einen dynamischen, variablen Rhythmus hatten, wählte er ein anderes Wort für Tanz und schuf damit die Herkunft des Begriffes Ballett.

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